Startschuss für VW’s „Salz-Giga“

Volkswagen hat am Donnerstag den Grundstein für seine erste Batteriefabrik gelegt. Im niedersächsischen Salzgitter will VW ab 2025 eigene Batterien für Elektrofahrzeuge produzieren und sich so von Zulieferern unabhängig machen. Damit wird die Elektromobilität als Ziel im VW-Konzern weiterhin konsequent vorangetrieben.

Die Batteriefabrik in Salzgitter soll laut Volkswagen 5000 Arbeitsplätze bieten und wird nicht allein bleiben: Fünf weitere europäische Fabriken sind geplant. Schon fest ist der Standort der darauffolgenden Zellfabrik, sie soll im spanischen Valencia gebaut werden. Bundeskanzler Scholz, der ebenso wie der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil bei Grundsteinlegung vor Ort war, sprach von einem „guten Tag für die Automobilindustrie in Deutschland und Europa“.

Salzgitter soll das Zentrum für das Batteriegeschäft von Volkswagen werden. Dafür wurde das Unternehmen PowerCo gegründet, welches sich bei der Produktion von Batterien um die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohstoffeinkauf über die Produktion bis hin zum Recycling kümmert. Produziert werden soll ab 2025 die sogenannte Einheitszelle, die im Massengeschäft zum Einsatz kommt. Das Produktionsvolumen des Standorts in Salzgitter soll pro Jahr bis zu 40 Gigawattstunden erreichen. Tesla plant an seinem neuen Standort in Brandenburg bis zu 50 Gigawattstunden Batteriekapazität pro Jahr, weitere Standorte sind jedoch zunächst nicht in Aussicht.

Foto: VW

Tags: VW, Batterie
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