Jetzt aber: Tesla Supercharger in Deutschland für Fremdmarken geöffnet

Nach viel hin und her ist es jetzt offiziell: Ausgewählte Supercharger sind in Deutschland ab heute für Fremdmarken geöffnet. So ist Deutschland nun auch auf der Internetseite von Tesla unter den Mitgliedsstaaten des „Non-Tesla Supercharger Pilot“ aufgeführt.

Wie auch bisher in anderen Ländern wurden nicht alle Standorte sofort eröffnet, sondern nur ausgewählte. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst Standorte mit zahlreichen Ladepunkten zu öffnen, um Überlastungen zu vermeiden. Eine Übersicht aller in Deutschland offenen Ladepunkte:

  • Busdorf (14 Stalls)
  • Kaltenkirchen (12 Stalls)
  • Posthausen (12 Stalls)
  • Emsbüren (20 Stalls)
  • Oberhausen (12 Stalls)
  • Hilden (40 Stalls)
  • Erftstadt (28 Stalls)
  • Kassel (12 Stalls)
  • Plauen (12 Stalls)
  • Erlangen (16 Stalls)
  • Leonberg (20 Stalls)
  • Böblingen (16 Stalls)
  • Ulm (38 Stalls)
  • Pfaffenhofen (24 Stalls)
  • Wörth (12 Stalls)
  • Sindelsdorf (12 Stalls)

Auch in anderen Ländern hat die Öffnung ausgewählter Supercharger-Standorte begonnen: Neu dazu gekommen sind die Schweiz, Luxembourg, Dänemark und Finnland. So ist nun in den meisten europäischen Ländern das Laden mit Fremdfabrikaten an dem Tesla-eigenen Ladenetz möglich.

Das Laden an den Superchargern ist mithilfe der Tesla-App möglich. Diese kann man sich auch als Non-Tesla-Fahrer herunterladen und ein Konto bei Tesla erstellen. In der App findet man die Funktion „Laden Sie Ihr Nicht-Tesla-Fahrzeug auf“, dort wird zunächst eine Übersicht der öffentlichen Supercharger dargestellt. Über die Wahl eines Standorts kann man anschließend einen Ladepunkt wählen und den Ladevorgang starten. Für die Abrechnung muss eine Kreditkarte hinterlegt werden.

Und was kostet der Ladestrom bei Tesla? Wirklich attraktiv sind die Preise an den Superchargern zurzeit nicht. Für Ad-Hoc-Laden verlangt Tesla 0,70 € / kWh, mit einem monatlichen Abo von 12,99 € fällt der Kilowattstundenpreis auf 0,55 € / kWh. Letzterer ist in etwa der Preis, der für Tesla-Fahrer zurzeit berechnet wird, diese haben keine Möglichkeit ein Monatsabo abzuschließen. Das Laden mit einem Tesla ist an den Superchargern also logischerweise günstiger, die Differenz liegt bei 0,15 € / kWh, wenn von Ad-Hoc-Laden ausgegangen wird.

Mit anderen Anbietern fährt man zurzeit wesentlich günstiger: Auch für Tesla-Fahrer gibt es attraktive Angebote außerhalb des bewährten Supercharger-Netzes. Für mehr Informationen besucht unseren Store + Charge Ladespiegel, hier haben wir immer aktuell und übersichtlich relevante Ladestromtarife verschiedener Anbieter aufgelistet.

Bild: Tesla

Tags: Tesla, Laden
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