Erster Supercharger in Deutschland für Fremdmarken offen (Updated)

Update 04.06.2022: Der angeblich für Fremdmarken geöffnete Supercharger in Limburg an der Lahn ist von Teslas Website wieder verschwunden, er wird als regulärer Supercharger für Tesla-Fahrzeuge dargestellt. Das weitere Vorgehen Teslas bezüglich der Öffnung der Supercharger für Fremdmarken bleibt weiter unklar.

Ursprünglicher Artikel (02.06.2022):

Hat Tesla den Durchbruch im Kampf gegen deutsche Lade-Bürokratie geschafft? Am Donnerstag tauchte auf der offiziellen Karte aller Supercharger von Tesla erstmals ein deutscher Supercharger auf, der auch für Fremdmarken geöffnet ist.

Es handelt sich um den kürzlich erst gebauten Supercharger in Limburg an der Lahn, der Bau dieses Ladeparks war erst vor gut einer Woche beendet. In der Tesla-App, mit der das Laden an ausgewählten Superchargern für Fremdmarken möglich ist, ist dieser Standort allerdings bisher nicht eingetragen.

Tesla hat in den vergangenen Monaten in einigen europäischen Ländern begonnen, seine vielen Ladeparks auch für Fremdmarken zugänglich zu machen. Nur Deutschland blieb bisher außen vor, da die gesetzlichen Bestimmungen dieser Öffnung im Wege stehen: Teslas Schnellladesäulen sind nicht eichrechtskonform. Für eine öffentliche Nutzung einer Ladesäule ist Eichrechtskonformität in Deutschland vorgeschrieben.

Hat Tesla dieses Problem nun gelöst? Die Vermutung liegt nahe, dass sich neu gebaute Supercharger in Deutschland nun an die Eichvorschrift halten können. Dies würde allerdings bedeuten, dass nur von jetzt an eröffnete Standorte öffentlich nutzbar gemacht werden können, es sei denn es erfolgt eine Umrüstung der alten Ladesäulen. Möglich ist aber auch weiterhin, dass Tesla eine Sondergenehmigung bezüglich der Eichvorschrift erhält.

Bild: Tesla

 

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